Foto: Agrogreen GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Die Technologie von Agrogreen erzeugt ein Konzentrat, das ca. 70% weniger Speicherplatz benötigt als die ursprüngliche Gülle und Gärreste.

Das Konzentrat spart Geld beim Lagern, beim Transport und beim Ausbringen.

Die transparente Flüssigkeit enthält fast kein Phosphor und dringt beim Ausbringen sofort und vollständig in den Boden ein.

Bei Gärresten ist aufgrund der Sterilfiltration keine thermische Hygienisierung notwendig.

Und vielleicht in Zukunft das Wichtigste: das Konzentrat stößt kein Ammoniak und keine Klimagase aus.

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Bessere Gülle

Unsere proprietäre Technologie stoppt Klimagase und Ammoniakgase aus der Lagerung von Gülle und Gärresten, und sie reduziert diese Gase aus deren Ausbringung auf Felder.

Durch die Verwendung der Agrogreen-Technologie kann in bestehenden Biogasanlagen mehr Energie erzeugt werden.

Agrogreen erzeugt aus Gülle und Gärresten wertvolle neue Ressourcen. Eine dieser Ressourcen ist ein Treibstoff auf Basis von Ammoniak, der direkt als kohlenstofffreier Kraftstoff verwendet wird oder als Wasserstofflieferant dient.

Die Technologie von Agrogreen zur Aufbereitung von Gülle und Gärresten basiert auf einer drucklosen Osmose, die nicht verstopft und nur wenig Energie benötigt. Wir haben mehrere Patentanmeldungen hinterlegt.

Zukunftssicher

  • Stoppt zuverlässig Methan, Ammoniak und alle anderen Klimagase aus der Lagerung von Gülle und Gärresten.
  • Verringert die Methanemissionen aus der Ausbringung von Gülle und Gärresten auf Feldern.
  • Verdoppelt die Biogasproduktion aus Flüssiggülle.
  • Kann Stickstoff vor dem Biogasprozess entfernen, um eine Stickstoffhemmung im Hauptfermenter zu verhindern.
  • Erzeugt wertvolle neue Ressourcen.
  • Neuartige, bisher unerschlossene Quelle einleitfähigen Wassers. Der Grundwasserspiegel dankt es Ihnen.
  • Die Anlage muss nicht 24/7 laufen und kann daher vollständig durch Energie aus Photovoltaik betrieben werden.
  • Benötigt keine Polymere.

Vorteile bei den aktuellen Gesetzen

Agrogreen concentrate flows into soil

Ammoniak

Anders als Gülle oder Gärreste dringt unser transparentes Konzentrat wie Wasser sofort und vollständig in den Boden ein. Es entstehen keine Ammoniakemissionen.

 

Paragraph 6, Satz 1 der Düngeverordnung (DüV) verlangt, Gülle und Gärreste beim Ausbringen auf Felder „unverzüglich, jedoch spätestens innerhalb von vier Stunden, ab dem 1. Februar 2025 innerhalb einer Stunde nach Beginn des Aufbringens einzuarbeiten“. Gülle und Gärreste einzuarbeiten kostet Zeit und erfordert teure Spezialmaschinen.

 

Satz 3 erlaubt Abweichungen: „Die nach Landesrecht zuständige Stelle kann abweichend von den Sätzen 1 und 2 genehmigen, dass die in Satz 1 genannten Stoffe mittels anderer Verfahren aufgebracht werden dürfen, soweit diese anderen Verfahren zu vergleichbar geringen Ammoniakemissionen wie die in Satz 1 genannten Verfahren führen.“ Einer Genehmigung, das Konzentrat nicht einarbeiten zu müssen, sollte eigentlich nichts im Wege stehen.

Biogas Plant with digestate strorage tanks

Gärrest-Speicher

Unser Konzentrat benötigt ca. 70% weniger Speicherplatz als die ursprünglichen Gülle und Gärreste. Landwirte, die unser System einsetzen, können sich den Bau von zusätzlichen Gülle- und Gärrestspeichern sparen.

 

Paragraph 12 der DüV verpflichtet die Landwirte zur Lagerhaltung der Gülle und Gärreste – aufgrund des Gewässerschutzes.

 

Satz 2 verlangt von den Landwirten „sicherzustellen, dass sie mindestens die in einem Zeitraum von sechs Monaten anfallenden flüssigen Wirtschaftsdünger oder Gärrückstände sicher lagern können.“

 

Satz 3 geht noch weiter: Landwirte, die „über keine eigenen Aufbringungsflächen verfügen, haben ab dem 1. Januar 2020 sicherzustellen, dass sie mindestens die in einem Zeitraum von neun Monaten anfallenden flüssigen Wirtschaftsdünger oder Gärrückstände sicher lagern können, wenn sie diese im Betrieb verwenden oder an andere zu Düngezwecken abgeben.“

Hygienisierungstank Agrogreen

Hygienisierung

Durch die Behandlung mit dem Agrogreen-System wird das Konzentrat automatisch sterilfiltriert, wodurch dafür keine zusätzliche Hygienisierung notwendig ist.

 

Die Bioabfallverordnung (BioAbfV) regelt, wie Gärreste behandelt werden müssen, ehe sie auf Felder ausgebracht werden dürfen. 

 

Die Hygienisierung der Gärreste kann mittels verschiedener Verfahren durchgeführt werden, beispielsweise durch Pasteurisierung oder thermophile Vergärung oder Kompostierung – allesamt Verfahren, welche hohe Temperaturen von 100 – 130 Grad Celsius benötigen. Gemäß Paragraph 3, Satz 6, Ziffer 4 können grundsätzlich auch andere Verfahren zur Hygienisierung verwendet werden: „bei anderweitiger hygienisierender Behandlung über die in Abstimmung mit der zuständigen Behörde festgelegten verfahrenspezifischen Parameter.“ Paragraph 3, Satz 4 verlangt eine Prozessprüfung über die Wirksamkeit des Hygienisierungsverfahrens sowie „die Einhaltung der höchstzulässigen Grenzwerte für Krankheitserreger, keimfähige Samen und austriebsfähige Pflanzenteile nach der hygienisierenden Behandlung am abgabefertigen Material durch Prüfungen der hygienisierten Bioabfälle.“ Einzig die abgetrennten Feststoffe müssen allenfalls noch sterilisiert werden.

NRW Rote und gelbe Zonen

Gelbe Zonen

Durch die Behandlung mit dem Agrogreen-System enthält unser Konzentrat fast kein Phosphor, so dass in es in vielen Fällen sogar in gelben Zonen ausgebracht werden darf.

 

Die obige Karte zeigt die roten und gelben Zonen in NRW gemäß Paragraph 13a DüV und Paragraph 38a WHG. In den roten Zonen gibt es zuviel Nitrat im Grundwasser, weshalb grundsätzlich 20% weniger Gülle und Gärreste ausgebracht werden dürfen.

 

Die gelben Zonen weisen zuviel Phosphor auf. Wird zuviel Phosphor in Flüsse und Seen eingetragen, verschlechtern sich diese Ökosysteme, so dass Pflanzen und Fische beeinträchtigt werden. Solche Gewässer bezeichnet man als „eutrophiert“. In gelben Zonen darf Phosphor nur limitiert oder sogar überhaupt nicht ausgebracht werden: Paragraph 13a DüV, Satz 3 schreibt vor, dass „nur geringere Phosphatmengen aufgebracht werden dürfen, oder das Aufbringen phosphathaltiger Düngemittel untersagt werden muss“, was de facto einem Ausbringungsverbot für Gülle und Gärreste gleichkommt, da Phosphor einer der drei Hauptbestandteile davon ist.

Zukunftssicher für kommende verschärfungen der gesetze

EU Green Deal zielt auf Methan aus der Landwirtschaft

Bisher gibt es in der EU noch keine Gesetzesgebung, die gegen Klimagase gerichtet ist. Das würde sich bei der Annahme des Green Deals ändern.

Der grüne Wandel ist eine der obersten Prioritäten für Europa. Die EU-Mitgliedstaaten wollen die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 % gegenüber dem Stand von 1990 senken und bis 2050 klimaneutral werden. Die zeitlich gestaffelten Maßnahmen reichen von drastischen Emissionssenkungen über Investitionen in Spitzenforschung und Innovation, bis hin zum Erhalt unserer natürlichen Umwelt. Erstmals sollen die Klimagase Kohlendioxid, Methan und Lachgas per Gesetz stark eingeschränkt werden. Der Green Deal zielt dabei vorerst auf die Industrie und große landwirtschaftliche Betriebe.

Falls der Green Deal angenommen wird, so sind in der Landwirtschaft starke Auswirkungen zu erwarten, insbesondere in Bezug auf Methan. Methan ist 86x schädlicher als Kohlendioxid, und die Landwirtschaft gilt als größter Emitent von Methan. Alleine die Lagerung von Gülle und Gärresten ist für 15% aller Methanemissionen in Europa verantwortlich.

Agrogreen-System stoppt Klimagase

Unsere Technologie stoppt Klimagase aus Gülle und Gärresten bereits heute. Eine Investition in ein System von Agrogreen ist daher schon heute für zukünftige Verschärfungen der Gesetzgebung gerüstet.

„Methan zu reduzieren ist die wirkungsvollste Maßnahme, um die Erderwärmung zu unseren Lebzeiten zu verhindern.“

 

A Primer on Cutting Methane: The Best Strategy for Slowing Warming in the Decade to 2030; Institute for Governance & Sustainable Development (2023) 

Gülle-Reduktion von 70%

Durch Agrogreen wird eine deutliche Volumenreduktion der Menge an Gülle und Gärresten erzielt. 

Durchschnittlich 55% der ursprünglichen Menge an Gülle und Gärresten wird in qualitativ hochwertiges, einleitfähiges Wasser umgewandelt.

Nur noch ca. 30% der ursprünglichen Menge muss in Form des flüssigen Güllekonzentrats gelagert werden. Die Lagerung und Ausbringung des Güllekonzentrats ist wesentlich vereinfacht, da nach der Behandlung durch Agrogreen weder Klimagase noch Ammoniak entweichen können.

Video: gülle für anfänger

Wieso ist zuviel Gülle problematisch für die Umwelt und fürs Klima, und wieso ist die Agrogreen-Technologie eine ideale Lösung für das weltweite Gülleproblem?

Neue Rohstoffe aus Gülle

Einleitfähiges Wasser

Keine Konkurrenz zum Grundwasser

Güllekonzentrat

Keine Emissionen von Klimagasen, enthält nur wenig Phosphor

Ammoniak-Treibstoff

Weiterverarbeitung aus Güllekonzentrat möglich

Die Vorteile von Agrogreen

Leistungsmerkmale

Stoppt Klimagase und Ammoniak aus Gülle und Gärresten

Steigerung der Energieproduktion von Biogasanlagen

Produktion eines einleitfähigen Wassers

Verringerung des Lagerplatzbedarfs um 70%

Kein Tiefbau notwendig

Produktion eines Ammoniak-Treibstoffs

Produktion eines NK-Düngers

Agrogreen

Stoppt Klimagase und Ammoniak aus Gülle und Gärresten: JA

Steigerung der Energieproduktion von Biogasanlagen: JA

Produktion eines einleitfähigen Wassers: JA

Verringerung des Lagerplatzbedarfs um 85% : JA

Kein Tiefbau notwendig: JA

Produktion eines Ammoniak-Treibstoffs: JA

Produktion eines Ammoniak-Treibstoffs: JA

WESHALB JETZT DER Methan-MOMENT GEKOMMEN IST

Die Verringerung von Methanemissionen ist unsere schnellste und beste Möglichkeit, die globale Erderwärmung zu verlangsamen. Wir können es uns nicht leisten, diese Chance zu verpassen.

Methan hat in den ersten 20 Jahren, in denen es in die Atmosphäre gelangt, eine mehr als 80-mal stärkere Treibhauswirkung als Kohlendioxid. Auch wenn CO2 eine länger anhaltende Wirkung hat, gibt Methan den Takt für die unmittelbare Erwärmung vor. Die Methankonzentration in der Atmosphäre steigt derzeit schneller als jemals zuvor seit den 1980er Jahren.

Viele Jahre lang wurde Methan in der Diskussion über den Klimawandel übersehen. Doch Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger sind sich zunehmend darüber im Klaren, dass eine zügige Reduzierung von Methan von entscheidender Bedeutung ist.

Die Verringerung des Methanausstoßes kann dazu beitragen, potenzielle klimatische Umkipppunkte zu vermeiden und negative Umweltauswirkungen zu verringern, vor allem in der Arktis.

Das bedeutet, dass jetzt der Methan-Moment gekommen ist: Wenn wir jetzt handeln, um die Methanemissionen zu reduzieren, hat dies unmittelbare Auswirkungen auf das Klima, die durch eine Verringerung von CO2 alleine nicht erreicht werden können.

 

Quelle: Environmental Defense Fund

Agrogreen-Gülleaufbereitung

Video unserer Pilotanlage

Dauer: 1 Minute

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Nachhaltige Gülleaufbereitung unter den Bedingungen des Klimawandels

Die Auswirkungen des Klimawandels, wie extreme Wetterbedingungen und Temperaturschwankungen, führen dazu, dass die Böden ihre Eigenschaften zur Wasserretention verlieren, was dazu führt, dass der Wasserbedarf der Landwirtschaft steigt. Darüber hinaus beeinflussen die sich verschlechternden Böden auch die Erträge der Landwirte, was einen direkten Einfluss auf unsere Ernährungssicherheit hat. Auch das Auftreten von häufigeren und schwereren Dürreperioden kann die Grundwasserreserven deutlich schmälern und die Ernteerträge beeinträchtigen.

 

Die Lösung für eine der größten Herausforderungen für die Landwirtschaft in den kommenden Jahren

Die Technologie von Agrogreen, beruhend auf einer zweistufigen Osmosebehandlung, ist eine innovative Lösung für eine der größten Herausforderungen für die Landwirtschaft in den kommenden Jahren. Das Verfahren der zweistufigen Osmosebehandlung funktioniert, indem Gülle oder Gärreste aus Biogas durch einen Filter geleitet werden, in dem selektiv nur Wassermoleküle durchgelassen werden – ohne äußeren Druck und dadurch ohne Verstopfungen des Filters. So kann das saubere Wasser von der Gülle getrennt werden. Dieses Verfahren stellt nicht nur eine neuartige, bisher unerschlossene Quelle sauberen Wassers dar, sondern trägt auch dazu bei, einige der mit der Güllebewirtschaftung und -entsorgung verbundenen Umweltauswirkungen zu mildern.

Der Grund dafür ist, dass das Verfahren die nützlichen Bestandteile der Gülle, wie z. B. Nährstoffe, bewahrt und gleichzeitig das Auffangen von sauberem Wasser ermöglicht, das für neue Zwecke verwendet werden kann.

 

In Zeiten systematischer Hitzewellen wird sauberes Wasser für die Landwirtschaft immer kostbarer

Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft bietet Agrogreens zweistufige Osmosebehandlung eine effektive und effiziente Möglichkeit, Gülle in sauberes Wasser zu verwandeln. Es handelt sich auch um eine kosteneffiziente Lösung, die Landwirten helfen kann, ihren erhöhten Wasserbedarf zu decken und gleichzeitig die Umweltauswirkungen der Gülleentsorgung zu verringern.

In Zeiten systematischer Hitzewellen und Wasserknappheit wird sauberes Wasser nicht nur für die Landwirtschaft immer kostbarer, sondern auch für das Grundwasser und die lokalen natürlichen Ökosysteme. Das aus Gülle und Gärresten produzierte Wasser kann zur Direkteinleitung in Gewässer verwendet werden, zur Bewässerung von Feldern, und sogar als Trinkwasser für den Viehbestand. Wird auch Grünland während der Vegetationszeit regelmässig bewässert und feucht gehalten, wirkt sich das zusätzlich positiv auf den Grundwasserpegel aus.

Technologie

Zweistufige Osmosebehandlung

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Langlebige Membranen

Eine Fouling-resistente, drucklose erste Osmose schützt die nachfolgende Umkehrosmose zuverlässig vor Schmutzwasser. Dadurch ist der Reinigungsbedarf stark reduziert, und die Lebensdauer der Membranen erhöht sich.

Einfaches Ein- und Ausschalten der Anlage

Das System von Agrogreen reinigt sich automatisch selber und kann durch einfaches Ein- und Ausschalten gestartet und gestoppt werden. Die Anlage kann wahlweise im Dauerbetrieb (24/7) gefahren werden, oder auch nur tagsüber.

Geringer Strombedarf

Der Strombedarf unserer gesamten Gülleaufbereitung, vom Separator bis zum abschließenden Polishing, beträgt nur ca. 15 – 20 kWh pro Tonne Gülle. Falls die Anlage nur tagsüber laufen soll, so kann sie vollständig mit Solarenergie betrieben werden.

Wie es funktioniert

Die mittels Separator und Feinfiltration vorbehandelte Flüssiggülle fließt durch die erste Osmosestufe, wo der größte Teil des Wassers aus der Gülle entfernt wird, indem nur Wassermoleküle selektiv durch eine Spezialmembran in eine Salzwasserlösung gelangen. Das Agrogreen-Verfahren bewirkt, dass die kritischen Inhaltsstoffe der Gülle, also Stickstoff, Phosphor, Kalium und die gesamte Organik, die Membran nicht passieren können und sanft und ohne Zugabe von äußerem Druck als Konzentrat ausgeschleust werden.

Dadurch wird die nachfolgende Umkehrosmose von der in der Gülle und Gärresten enthaltenen Organik zuverlässig geschützt, wodurch die Umkehrosmose bloß die einfache Aufgabe einer Entsalzungsanlage erfüllen muss, was ihre Standzeiten und Lebensdauer enorm erhöht. Die optionale, nachgeschaltete Polisher-Stufe veredelt das Ablaufwasser in Trinkwasserqualität, welches vor Ort zur Verwendung gespeichert oder eingeleitet werden kann.

Das Salzwasser aus dem Salzkreislauf wird in der zweiten Osmosestufe zu sauberem Wasser und Sole aufbereitet. Die Sole wird kontinuierlich in die erste Osmosestufe zurückgeleitet. Aus der zweiten Osmosestufe wird kontinuierlich Wasser ausgetragen.

Die kompletten Nährstoffe der Gülle und Gärreste bleiben in den abgetrennten Feststoffen und im Konzentrat erhalten. Das gesamte Verfahren läuft ohne die Zugabe von Polymeren oder Flockungshilfsmitteln ab. Es findet keine thermische oder chemische Produdukteveränderung statt. Das Güllekonzentrat ist ein wertvoller Wirtschaftsdünger, fällt weiterhin unter die Düngeverordnung (DÜV) und kann in dessen Rahmen auf Ackerland und Grünland ausgebracht werden.

Keine ausgasung aus dem konzentrat

Das Konzentrat hat im Vergleich zur unbehandelten Gülle eine wesentlich verbesserte Lagerfähigkeit, da der biologische Abbau der einphasigen, Feststoff-freien Flüssigkeit dank dem Agrogreen-Verfahren gestoppt ist.
 
Der Stopp des biologischen Abbaus führt zu einer stark verringerten Ausgasung der Klimagase Methan und Kohlendioxid, sowie von Ammoniak und Schwefelwasserstoff. Damit kann das Agrogreen-Verfahren dazu beitragen, die CO2-Emissionen aus der Landwirtschaft nachhaltig zu reduzieren.

konzentrat ermöglicht vereinfachte, bedarfsgerechte düngung

Das klare und einfach zu lagernde und handhabende Konzentrat kann als wertvoller flüssiger organischer NPK-Dünger gemäß Düngeverordnung (DÜV) auf Felder ausgebracht werden.

Durch die starke Reduktion der flüssigen Gülle und Gärreste in Form des Güllekonzentrats kann eine bedarfsgerechte Düngung wesentlich einfacher und zielgerichteter durchgeführt werden. Für viehstarkte und flächenlose Betriebe reduzieren sich die Kosten für eine Verwertung über Wirtschaftsdüngerabgaben erheblich.

zusätzliche Güllelager können dank Agrogreen-Anlage eingespart werden

Das hochwertige Ablaufwasser aus der Agrogreen-Gülleaufbereitung unterliegt der Gülleverordnung nicht mehr, so dass dafür keine Gülle- oder Gärrestlagerkapazitäten benötigt werden. Einzig das Konzentrat fällt nach wie vor unter die Düngeverordnung und muss gelagert werden können. Gülle- und Gärrestlagerkapazitäten sind jedoch nur noch für den wesentlich geringeren Anfall von Güllekonzentrat notwendig. Im Verhältnis zur anfangs anfallenden Gülle reduziert sich die Menge des Konzentrats um ca. 70%.

Selbst bei stark steigenden Vorschriften zur Erhöhung der Güllespeicher sollten die bereits vorhandenen Lagerkapazitäten auf den meisten Höfen ausreichen, um bei Anschaffung einer Agrogreen-Anlage auf den teuren Bau zusätzlicher Güllelager verzichten zu können.

Für Landwirte und Biogasanlagenbetreiber, die mit der gesetzlich vorgeschriebenen Vergrößerung ihrer Lagerkapazitäten konfrontiert sind, ist die Anschaffung einer Gülleaufbereitungsanlage von Agrogreen doppelt lohnenswert, da sie sich die hohen Kosten einer Lagervergrößerung sparen können.

Verdampfung des konzentrats kann in grossanlagen sinnvoll sein

In großen, zentralisierten Anlagen zur Gülleaufbereitung kann das Konzentrat zusätzlich eingedampft und als Granulat getrocknet werden, womit ein marktfähiger organischer NPK-Dünger entsteht, welcher einfach zu lagern und transportieren ist. Grossbetriebe, welche eine mögliche thermische Behandlung ihrer Gülle oder Gärreste ins Auge fassen, können durch das Vorschalten einer Anlage von Agrogreen viel Geld und Aufwand einsparen.

Dank der Vorbehandlung der Gülle mit dem Agrogreen-Verfahren wird die Menge zu verdampfender Gülle um ca. 70 % reduziert, da anstelle der gesamten Gülle nur noch das verbleibende Konzentrat verdampft und getrocknet werden muss. Die thermische Behandlung von Gülle und Gärresten ist derart energieaufwändig, dass sich eine Vorbehandlung vor der thermischen Behandlung mittels einer Agrogreen-Anlage in jedem Fall lohnt.

Während Anlagen zur Gülle- und Gärrestverdampfung regelmäßig gereinigt werden müssen, da die Feststoffe aus der Gülle zu Blockierungen führen können, erübrigt sich eine manuelle Reinigung solcher thermischen Verdampfer nach Vorbehandlung durch eine Agrogreen-Anlage. Im Konzentrat aus dem Agrogreen-Verfahren sind fast nur gelöste Feststoffe vorhanden, welche durch die sowieso erforderliche Zugabe von Säure in den Verdampfungsanlagen automatisch entfernt werden.

Unser Angebot

 

Pilotierung und Beratung

Tests im eigenen Haus, Vorführungen, Prozessdesign und Engineering-Dienstleistungen

 

Innovative Filtrations-Technologien

Feinseparator, Mikrofiltration, Zweistufige Osmosebehandlung, Nährstoffaufkonzentrierung und Wasserrückgewinnung

 

Betreuung und Wartung

Servicepläne für Geräte, Inspektion und Wartung, Bedienerschulung

David Din

Business Development executive

Erfahrener Unternehmer mit umfassender Expertise in der Entwicklung von Cleantech-Lösungen für Landwirtschaft und Industrie. Über ein Jahrzehnt Erfolg in der Geschäftsentwicklung, strategischen Kundenakquise und Einführung technischer Neuerungen am Markt. Spezialist für effektive Kommunikation komplexer technischer Inhalte und starker Verhandler mit 100% Erfolgsquote bei Genehmigungsverfahren.

Bewährt in der Führung interdisziplinärer Teams und im Aufbau von Wartungsnetzwerken für Anlagen.

Dr. Dieter Mauer

Co-Gründer

Promovierter Physiker, Gründer und Geschäftsführer der MionTec GmbH seit 1998. MionTec ist der europäische Marktführer für ausgelagerte Forschung und Entwicklung mit 25 Mitarbeitern. 10 Patente auf seinen Namen.

Kunden (Auszug): Akzo Nobel, BASF, Bayer, BMW, Clariant, Daimler, E.ON, Evonik, Henkel, Hitachi Zosen, Linde, Merck, Remondis, Roche, RWE, Sanofi-Aventis, Solvey, Suez.

Peter Witt

Co-Gründer / Geschäftsführer

Wirkte 5 Jahre in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Gründete dann die WITT CONSULTING, deren Schwerpunkt die Beratung von Unternehmen bei der Anpassung ihrer Geschäftsmodelle unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ist.

Advisor mittelständischer inhabergeführter Unternehmen, u.a, für einen skandinavischen Recycler und einen führenden Lebensmittelhersteller, den er beim Markteintritt in China begleitete.

m. eng. sandra lambertz

co-gründerin

Nach dem Abitur Ausbildung bei Siemens zur Industriemechanikerin. Anschließend Studium Maschinenbau an der Hochschule Niederrhein und Master in Ingenieurs-Wissenschaften an der FH Köln. Seit 2013 bei MionTec zuerst als Ingenieurin, seit 2016 als Co-Geschäftsführerin.

Spezialistin für Wasseraufbereitung mit Ionenaustauschern und Adsorbern.

Ehrenamtlich tätig bei den „Wirtschaftsjunioren Deutschland“.

Joachim Alt

Dipl.-Ing. Verfahrenstechnik

Seit 2004 bei der MionTec GmbH, zuerst schwerpunktmäßig im Bereich Ionenaustauscher, seit 2016 Leiter der Abteilung Membrantechnik. Federführend in der Entwicklung des Systems von Agrogreen.

Hochqualifizierter Verfahrensingenieur mit Spezialisierung auf Umwelttechnologie. Umfangreiche Erfahrungen in der Planung und im Projektmanagment von Ultrafiltrations- und Membrantechnologien für Lebensmittel, Trinkwasser, Gießereiabwässer, Bohrölabwässer, Erdgaskondensat, kommunale Kläranlagen, Rohstoffrückgewinnung und Stoffreinigung.

Vier Jahre europaweite Bauleitung von Ultrafiltrationsanlagen für die Aufbereitung von Lackkreislaufwasser in einem Joint Venture mit der Henkel AG.

Bastian Greisner

M. Sc. Verfahrenstechnik

Seit 2020 Verfahrensingenieur bei der MionTec GmbH. Aktive Mitwirkung bei der Entwicklung des Systems von Agrogreen.

Studium Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der TH Köln, Stipendium der DME Deutsche Meerwasserentsalzung e.V., Träger des AVEA Innovationspreises 2017 für eine herausragende Abschlussarbeit im Bereich Umweltschutz. Promoviert derzeit an der TU Dresden zum Thema simulationsgestützte Auslegungen von Osmoseverfahren. Weiterhin tätig als Gastreferent für TH Köln und TU Dresden.

Ausgewählte Forschungsprojekte: Lithium-Gewinnung, Meerwasserentsalzung, Reinigung von sulfatbelastetem Grundwasser, Entwässerung von Flüssigmolke.

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